Mode-Lexikon

Hier finden Sie Informationen zu den Begriffen der Saison:



Bonding
(aus dem Engl. von "Kleben, Schweißen"). Zwei Stoffe verschmelzen zu einem neuen Ganzen. Auf der einen Seite Jersey, auf der anderen kernige Baumwolle. Oder Leder, kombiniert mit einem Stretchmaterial. Hier ist der Übergang von Vorder- zu Rückseite nahtlos.


Cropped

(aus dem Engl., "gestutzt"). Generell verkürzte Formen. Am häufigsten gebraucht im Zusammenhang mit knöchelfreien Hosen, aber auch üblich bei Jacken und Tops. Zugleich symbolisiert "Cropped" zurzeit oft einen Do-it-yourself-Charakter: wie mit Messer oder Schere unperfekt, unregelmäßig abgeschnitten.


Hoodie
(aus dem Engl., sprich "Hudi"). "Hood" ist die Kapuze. Also die moderne Bezeichnung für einen Kapuzenpullover. Gilt als das Key-Piece in progressiven Sortimenten. Durch Details wie Stickereien, Applikationen, Schriftzüge und Drucke bekommt es eine feminine Note und wird dadurch auch für Kunden attraktiv, die es nicht ganz so sportlich lieben.


Streetstyle-Faktor
Von der Straße auf den Laufsteg: Immer mehr junge Labels - ob aus Streetware oder Sport - prägen neue Trends und werden von etablierten Designhäusern als Kooperationspartner genutzt. Sie stellen die Mode in Frage, ironisieren sie und geben ihr deshalb neue Impulse, Supreme, Vetements, Off-White....


Wording
(aus dem Engl., sprich: "Wörding", Formulierung). Das beschreibt den Mega-Trend zu schriftlichen Mitteilungen auf Shirts. Dieses Revival begann im Zuge des 80er Comebacks mit Logo-Shirts von Levi"s. Heute stehen ganze Botschaften auf der Front: "We should all be feminits" bei Dior zum Beispiel.